Hintergrundinformationen zur Qualifizierung

Es werden aktuelle, praxisrelevante Grundlagen zum selektiven Mutismus vermittelt. Zudem werden Kriterien zur Abgrenzung zu anderen Störungen, wie z.B. Autismus und Schüchternheit angeboten.

Ein besonderer Schwerpunkt wird auf die Innenperspektive der Betroffenen und deren Angehörigen gelegt. Dabei geht es darum nachzuvollziehen, was die Anliegen und Themen des Systems sind und zu verstehen, welche Bedeutung das „Nicht-Sprechen unter bestimmten Bedingungen“ für die einzelnen Beteiligten hat.

Aus dieser Sichtweise heraus ergeben sich Grundprinzipien der Arbeit mit selektiv mutistischen Menschen. Die KoMut bietet mit ihren Modulen erfolgversprechende Anknüpfungspunkte für die Therapie. Diese Module werden erläutert und mit praktischen Beispielen dargestellt. Videosequenzen dienen dazu, Therapieverläufe nachzuvollziehen.

Ein weiterer Schwerpunkt wird im Rahmen der Qualifikationsmaßnahme auf die Beratung des betroffenen Systems gelegt.

Zudem wird das prozessbegleitende Förderdiagnostikverfahren DifFraMut vorgestellt, das im Rahmen der Konzeptbildung zur KoMut entwickelt wurde. Anhand von „Beispielkindern“ wird gezeigt, wie damit Konsequenzen für die Therapie abgeleitet werden können.

Darüber hinaus werden Hinweise auf das mögliche Therapieende, auf die Nachsorge und die Begleitung von  beteiligten Institutionen, wie Kindergärten und Schulen, gegeben.

Weiterhin werden „Fallbeispiele“ der Teilnehmer vorgestellt und supervidiert.



Referenten der Qualifikationsmaßnahme:
Alexandra Kopf, Johanna Burda, Jens Kramer, Anne Wichtmann, Jutta Talley, Daniela Feldmann

 

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c/o Julia Reimelt
Zum Hainholz 51
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